Reite bei Sonnenuntergang mit dem Kamel in den Erg Chebbi, beobachte, wie die Dünen von Bernstein zu Violett wechseln, und schlaf dann in einem Berberzelt unter mehr Sternen, als du je gesehen hast. Merzouga ist die Postkartensahara — Dünen über 150 Meter, eine Stille, die du in der Brust spürst.
Die Anfahrt aus Marrakech oder Fès ist lang, aber spektakulär. Die meisten Reisenden verbinden sie mit der Todra-Schlucht und dem Dadès-Tal — ein drei- bis viertägiges Abenteuer, das jede Stunde unterwegs belohnt.
“Das erste Mal, dass ich in einem Wüstencamp geschlafen habe, war ich neun. Eine solche Stille habe ich danach nie wieder gehört.”
Merzouga & die Sahara — häufige Fragen
- Wie hoch sind die Dünen in Merzouga?
- Die Dünen des Erg Chebbi erreichen an ihrer höchsten Stelle bis zu 150 Meter — sie zählen zu den höchsten Marokkos — und erstrecken sich über rund 50 Quadratkilometer ständig wandernden Sandes.
- Wie kalt wird es nachts in der Sahara?
- Im Winter (November bis März) fallen die Nachttemperaturen im Erg Chebbi regelmäßig auf 0–8 °C, obwohl die Tageshöchstwerte bei fast 25 °C liegen. Nimm warme Schichten und eine richtige Jacke mit — Baumwolle allein reicht nicht.
- Was packt man für eine Nacht im Wüstencamp ein?
- Schichten für den Temperatursprung, einen Schal, lang genug für einen Cheche (Schutz vor Sonne und Sand), eine Stirnlampe, hohen Sonnenschutz und — für Kontaktlinsenträger — eine Ersatzbrille für den Kamelritt.
- Merzouga oder Zagora — welche Wüste ist besser?
- Der Erg Chebbi bei Merzouga hat die höheren, fotogeneren Dünen und mehr Luxuscamp-Optionen; die Fahrt ist länger (rund 10 Stunden ab Marrakech). Zagora ist näher (6–8 Stunden) und ruhiger, die Dünen sind aber kleiner. Wenn das dein einziger Saharabesuch ist, wähle Merzouga.



